Heute schreibt wieder Sandra, denn Nico muss Autofahren und wir müssen ja die Blogs wieder aufholen 😉

Nachdem wir uns mal bis neun ausgeschlafen hatten, haben sich einige von uns am Morgen noch eine warme Dusche gegönnt. Anschließend haben und wir unsere Reste gefrühstückt (bei Nico und mir bestand das Frühstück aus einer Tasse Tee) und haben auf den Bus gewartet. Als dann endlich alle Leute auf die zwei Busse aufgeteilt waren, ging die Fahrt los.

Unser Geländebus

Wir saßen diesmal in einem Outdoor-Bus und haben uns schon gefragt, was jetzt wohl auf uns zukommt. Und tatsächlich war die Fahrt, im Vergleich, zu der nach Landmannalaugar etwas spektakulärer, denn mit diesem Bus konnten wir dann auch problemlos einige Flüsse durchqueren, die doch eine recht starke Strömung hatten. Zu Fuß hätten wir da nicht durchgewollt, zumindest nicht mit dem schweren Rucksack. Nach einer Stunde Fahrt haben wir dann den Bus gewechselt, da inzwischen genügend Leute ausgestiegen sind und der Geländebus scheinbar auch nur eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 65km/h hatte. Nach einer viertel Stunde in der Kälte warten, durften wir endlich in den anderen Bus steigen, der auch etwas komfortabler war, „leider“ hat dann die Fahrt bis Hella nur 10 min gedauert.

In Thórsmörk standen sonst nur solche Autos rum…

In Hella angekommen, haben wir unsere Rucksäcke schnell etwas umgepackt, bevor wir einkaufen gefahren sind. Das war eine richtige Wohltat, als wir endlich nach unserem winzigen Frühstück etwas Gebäck essen konnten.

Umpacken in Hella

Nun dachten wir uns, dass wir noch ins Lava-Zentrum fahren, da es schon während der Busfahrt das Regnen angefangen hat und generell schlechtes Wetter gemeldet war. Wir haben uns dann auch dafür entschieden eine Filmvorstellung mit zu besuchen und so hat das Lava-Zentrum mit Kinofilm pro Person 25€ Eintritt gekostet. Dort angekommen, haben wir uns dann zuerst den 12-minütigen Film angesehen. Darin wurden Bilder und Videosequenzen von den letzten Ausbrüchen der Vulkane in Island gezeigt. Leider war der Film aber ohne irgendwelche Erklärungen. Etwas aussagekräftiger waren dann schließlich Videos von Augenzeugen zur Zeit von verschiedenen Vulkanausbrüchen im letzten Jahrhundert. Die Ausstellung an sich war in einigen Räumen aufgeteilt und sehr interaktiv gestaltet. Zuerst sind wir an einer Zeittafel mit den Vulkanausbrüchen entlang, dabei war es schon sehr interessant zu sehen wie der eine Vulkan im einen Jahr mal mehr Asche und im Anderen wieder mehr Lava ausspuckt. Im nächsten Raum gab es eine halbe Weltkugel auf der man sehen konnte, wie Island entstanden ist. Außerdem gab es Plattformen, auf denen man sich stellen konnte und die Vibrationen von verschieden starken Erdbeben bzw. Plattenverschiebungen spüren konnte.

Je nach Erdbebenart, fühlt es sich unterschiedlich an.

Später konnte man auch die verschiedenen Formen von Lavasteinen anschauen und erfuhr mehr über unterschiedliche Ausbruchsformen. Sehr schön anzusehen war auch der Nachbau eines Magmakanals. Am Ende der Ausstellung erfuhr man noch einzelnes über die Vulkane in der Gegend von denen, der Katla, der Hekla und der Eyjafjallajökull (Schuld an der Aschewolke 2010) zu den Bekanntesten gehören.

Durch zeigen auf bestimmte Punkte auf der Leinwand gab es mehr Informationen, wie z.B. hier zum Vulkan Hekla

Am Ende des Tages sind wir schließlich wieder zu dem Zeltplatz in Hella gefahren, haben schnell, leider bei Regen und Wind, unser Zelt aufgebaut und gegessen. Danach saßen wir noch eine ganze Weile im beheizten Aufenthaltsraum und haben die nächsten Tage geplant und Blogeinträge geschrieben.

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