Unser letzter Tag… Aus diesem Grund hat das zusammenpacken morgens auch etwas länger gedauert und wir sind um kurz nach 10 Uhr erst losgekommen. Heute stand noch die Snaefellsnes Halbinsel auf dem Programm. Man bezeichnet diese auch gerne als „kleines Island“, denn die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und man sieht sozusagen alles in klein, was sonst auf der ganzen Insel verteilt ist.

Island #19 Snaefellsnes

Das erste Ziel war der am häufigsten fotografierte Berg Islands. Jeder der sich mit Island beschäftigt hat ganz sicher dieses Bild schon mal gesehen:

Kirkjufellsfoss – DAS Islandbild bei besserem Wetter + Sonnenuntergang

Jetzt die Enttäuschung: der Kirkjufellsfoss ist winzig. Wasserfällen in dieser Größe haben wir nach 1,5 Wochen nichtmals mehr einen Blick gewürdigt und hier stehen ein Haufen Fotografen und fotografieren nur (!) den Wasserfall. Wir waren verwirrt, zudem konnten wir den Hype um den Berg nicht verstehen. Mittlerweile hat es auch langsam das Regnen angefangen, also sind wir weitergefahren.

Ein noch gar nicht so lang gestrandetes Schiff

Auch beim Lóndrangar, einer Felsformation blieben wir aufgrund des schlechten Wetters und den fehlenden Vögeln nur kurz stehen.

Interessante Gehzeiten für die Distanzen…
Lóndrangar

Der witzigste Abstecher war allerdings zu einer Felsspalte, welche sich dann als wirklich reine „wir-müssen-hier-noch-etwas-touristisches-finden“-Attraktion herausgestellt hat. Wow, eine vielleicht 10-15m hohe Felskante, da hatten wir die letzten Wochen ganz andere Dinge gesehen. Aber gute Laune hatten wir trotzdem:

Ein Felsen!!!

Bei dem schlechten Wetter verlässt man das Land doch viel lieber, als wenn es jetzt noch wunderschön wäre. So war der Trennungsschmerz bei uns allen nicht ganz so groß. Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch unser restliches Bargeld ausgegeben und nochmal etwas gegessen, denn unser Flieger heimwärts ging erst um 1:30Uhr nachts.

Blog schreiben im Flughafen

Bargeld ist hier in Island übrigens total überflüssig, selbst die 80-jährige Omi, die abends über den Campingplatz zu kassieren geht, hat ein Kartenlesegerät dabei und keiner zahlt dort mit Bargeld. Am Anfang sich doch mal etwa 100€ in bar zu holen, hat sich daher als Fehler rausgestellt. Aber mehr zum Fazit gibt es in einem extra Blogeintrag. Wann der genau kommt, hängt noch ein bisschen von Jojo und Christian ab, wann die beiden mir ihr Fazit schicken.

Jedenfalls sind wir heute morgen um ca. 8:30 Uhr gut in Nürnberg gelandet und alle gut nach Hause gekommen. Sogar das Zelt haben Sandra und ich heute (jetzt Sonntag, für uns aufgrund der quasi durchgemachten Nacht ist Samstag und Sonntag ein Tag) schon im Stadtpark aufgebaut, getrocknet und eingemottet.

Die Hitze hat jetzt einen echten Vorteil. Das Zelt war in 5 Minuten trocken

Das Fazit von uns kommt morgen Abend! 🙂

Eine Frage hab ich noch:

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