Der Blog lebt. Zumindest habe ich gerade (Mai 2026) Zeit mal wieder Blogeinträge zu schreiben. Geplant sind nun drei bis vier Einträge, worin ich die Zeit vom Alpentrip 2026 bis jetzt im Mai 2026 zusammenfasse. Denn es ist einiges passiert.

Radfahren bringt eine gute Grundlage
Nachdem kleinere Trailrunning-Ausflüge im Urlaub problemlos geklappt haben, hatte ich mir vorgenommen ab jetzt wieder etwas regelmäßig laufen zu gehen. Nachdem das Knie aber immernoch etwas zwickt, sollten die Distanzen kurz bleiben. Für die Grüntenstafette waren wir schon seit April angemeldet und jetzt war auch klar, dass ich die 3km nur Bergauf dort auch laufen kann.

Zuvor bin ich sogar einmal eine größere Runde von Rubi auf Entschenkopf, Nebelhorn, Gaisalphorn und Rubihorn gelaufen (16km, 1700hm) und das hat gut geklappt, ohne wirkliche Probleme mit dem Knie. Es geht wohl bergauf.

In der Grüntenstafette dann eine neue Bestzeit. Geil. Das viele Radeln hat einfach eine super gute Grundfitness gegeben.

Das nächste Ziel war jetzt die 5km Distanz beim Silvesterlauf. Wenn ich schon mal nur kurze Strecken laufen will, dann muss ich auch mal bisschen schneller trainieren. Also bin ich regelmäßig auch Intervalle auf der Bahn gelaufen. Das Ziel waren 5km in unter 20 Minuten.

Der nächste Sturz 2025
Am 11. Oktober dann ein Rückschlag. Auf einem matschigen Weg auf die Alpspitze rutschte ich aus und schlug mir das Knie in der Drehung ziemlich kräftig an einer Wurzel an. Den Rest bis zum Gipfel bergauf laufen war überhaupt kein Problem, aber nach der Pause am Gipfel wieder bergab laufen war unmöglich. Es ging mit der Bahn runter (für 17,50€!!) Jetzt wieder richtig Schmerzen immer beim Treppenlaufen, teilweise sogar in beim Gehen in der Ebene.



Die Hoffnung, dass es wirklich nur ein kräftiger blauer Fleck ist, hat sich wohl bestätigt, denn ca. 4 Wochen später war ein Traillauf auf den Einstein wieder drin. Puh. Glück gehabt, das Training auf den Silvesterlauf kann weiter gehen.

Endlich parkrun in Kempten
Beim Laufen im Flachen habe ich oft ab ca. 6km das Knie wieder ein bisschen gespürt, aber wirklich schlimm wars nie. Ich konnte wie geplant auf den Silvesterlauf trainieren.



Am 29. November dann ein weiterer besonderer Tag: Der erste parkrun in Kempten! Parkrun ist eine weltweite Serie an Läufen. Jeden Samstag wird eine 5km Strecke gelaufen. Ursprünglich in Parks in Städten, mittlerweile gibt es überall parkruns. Bei uns heißt er jetzt „parkrun Illerufer Kempten“. Eine 5km, hin-und-zurück-Strecke an der Iller entlang. Flach. Gut zum ballern. Es gibt immer eine handgestoppte Zeitnahme, die Teilnahme ist kostenlos. Ich gehöre auch zum Helferteam und bin mitgelaufen, habe aber schon öfter nur geholfen.


Der erste parkrun war für mich ein kleiner Test, wo ich auf 5km stehe. 20:40Min. Die 40 Sekunden müssen noch weg, aber ich habe noch einen Monat Zeit. Der Plan funktioniert also.

Silvesterlauf
Am 31.12 dann der große Tag. Perfektes Wetter. Ich wusste die Strecke ist etwas länger als 5km und hat auch ein paar Höhenmeter. Mein Ziel waren trotzdem die 20min auf 5km. Im Ziel die Uhr gestoppt, 21 Minuten, 5,34km. Das könnte gereicht haben. Durchschnittspace: 3:56min/km. Yesss! Das bedeutete 19:50Min auf die 5km trotz 60hm.


Kurzer Schock, als meine Uhr beim Speichern der Aktivität abgestürzt ist und die Aktivität nicht in die Garmin App gesynct ist… Das erste Mal, dass das passiert und dann ausgerechnet bei diesem mir so wichtigen Meilenstein-Rennen. Naja, im Nachhinein konnte ich mit USB-Kabel die *.fit Datei von der Uhr ziehen und auf Strava hochladen. Witzigerweise hat Garmin die eigene Datei nicht akzeptiert, weshalb mein Rekord nur auf Strava sichtbar ist und nicht in Garmin.


Neues Jahr – endlich wieder laufen?
Nachdem das alte Jahr so gut aufgehört hat, bin ich zum Sonnenaufgang am 1. Januar auf den Aggenstein gelaufen. Traumhaft. Ein bisschen zwickt das Knie allerdings schon noch…


Im nächsten Blog geht’s dann aber erstmal um den Fokus auf Wintersport 😊

Endlich wieder Nico – Blog 😍