Anreise

Montagnachmittag ging es endlich los in unseren lange erwarteten Island-Urlaub. Am Nürnberger Flughafen trafen wir uns dann mit Johanna (Jojo) und Christian und wollten gleich unser Gepäck abgeben. Richtig, wollten. Bei Sandra, Johanna und mir hat das auch Reibungslos geklappt, aber Christians Personalausweis war leider seit einem Monat abgelaufen… Wie wir jetzt wissen, kann man sich aber bei der Flughafenpolizei einen „Reiseausweis“ ausstellen lassen, welcher den echten Personalausweis für den Urlaub sozusagen reaktiviert. Naja, eine gewisse Aufregung war vorhanden, bis Christian von der Polizei zurück kam und alles sicher war.

Während unseres 2,5-stündigen Aufenthalt in Frankfurt wanderten wir etwas durch den Flughafen, wo ich dann merkte, dass es keine gute Idee war in kurzen Socken in Wanderstiefeln unterwegs zu sein 😉 Der Flug nach Keflavik (50km von Reykjavik) hatte dann auch noch ungefähr 40 Minuten Verspätung und wir kamen um kurz nach 0 Uhr Ortszeit (also 2 Uhr deutscher Zeit) an. Während des 3,5 stündigen Flug gab es keinerlei Boardunterhaltung und auch nur einmal was zu trinken, was ich für einen Lufthansa Flug schon schwach finde. In Keflavik angekommen kaufen wir uns ein Busticket für den nächsten Bus in die Innenstadt Reykjaviks, auf den wir blöderweise nochmal 1,5 Std. warten mussten. Um halb drei sind wir dann erfolgreich in unsere Airbnb-Wohnung eingezogen, wo wir die nächsten drei Nächte verbringen werden.

Reykjavík

Rainbow Road
Wir vier auf der Rainbow Road.

Heute (Dienstag, 21.8), hieß es dann natürlich erstmal ausschlafen, da wir ja erst um 3 Uhr (für uns 5 Uhr) ins Bett sind. Nach gemütlichem Müsliriegel-Frühstück (wir waren ja noch nicht einkaufen) und kurzer Tagesplanung ging es dann mittags zu Fuß in die Innenstadt. Unser Airbnb liegt nur ca. 20Min. Fußweg vom Stadtzentrum entfernt. Achja, hier sind es etwa 10 Grad und heute Mittag hat es auch noch etwas genieselt, ab dann war es einfach nur bewölkt. Wir sind alle vier sehr froh, aus der Hitze in Deutschland raus zu sein und genießen das kühle Wetter (noch…).

Auf dem Weg in die Innenstadt lag, dann schon die erste Sehenswürdigkeit, die Hallgrimskirkja, die bekannte Kirche Reykjaviks.

Ein Bild vom Abend, da war es nicht so verregnet 😉

Wir wanderten weiter durch die Stadt und sahen uns die weiteren typischen Sehenswürdigkeiten an. Dafür, dass gerade Hochsaison ist, sind verhältnismäßig wenig Touristen unterwegs, also nicht so überlaufen, wie alle anderen Hauptstädte, wo ich bis jetzt so war. Das ist schön.

Die Oper.
Sun Voyager
Sun Voyager
Plötzlich lief uns eine Katze über den Weg.
Rawr

Spätnachmittags machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause und dabei einen kleinen Umweg zu einem Supermarkt. Wir ahnten ja das schlimmste, was die Preise angeht (Pizza Margherita im Restaurant umgerechnet ca. 15€), aber dann sind wir positiv überrascht worden. Eine Tafel 100g-Milka (meine Referenz 😉), kostet gerade mal 1,50€ im Vergleich zu 0,95€ in Deutschland. Auch die restlichen Lebensmittel sind in etwa um den Faktor 1.2-1.7 teurer, also ja teuer, aber nicht mega übertrieben. Wie wir gelernt haben, war das noch vor ein paar Jahren viel schlimmer, da waren 70 Isländische Kronen 1€ wert, heute sind es 125 ISK = 1€. Es wird also besser. Da wir hier in der Wohnung noch einen Ofen haben, haben wir uns noch eine Tiefkühlpizza mitgenommen. Nachdem wir uns die gemacht haben, zogen wir wieder los.

Zuerst ging es zum Perlan, ein Wasserspeicher mit Restaurant/Café/Aussichtsterrasse. Der liegt auf eine Hügel von dem man über Reykjavik gucken kann. Wir wussten, dass die Dachterrasse um 19Uhr schon geschlossen hatte, aber vom Hügel sieht man ja auch so genug. Ich entdeckte dann aber, dass eine Tür einer Fluchttreppe der Terrasse geöffnet war und da konnte ich es mir natürlich nicht nehmen lassen einfach mal hoch zu gehen. Christian und Sandra folgten mir, nachdem ich dann oben stand. Natürlich waren wir die einzigen Personen auf der Terrasse und kaum waren wir 2 Minuten oben, kam schon ein Security-Mann angelaufen und meinte, wir dürften nicht oben sein und schickte uns durch die Treppe im Inneren wieder runter. Aber wir haben mit der Aktion doch zwei Vorteile rausgeschlagen: Einmal der super Blick ohne Bäume zum Sonnenuntergang über die Stadt und zum anderen konnten wir das ganze auch einmal von Innen sehen, was sonst Eintritt gekostet hätte.

Diesen Superblick hatten wir leider nur für eine Minute, aber wir hatten ihn 😉

Planung für die nächsten Tage…

Jetzt wollten wir nochmal die Oper bei Nacht angucken, also sind wir nochmal durch die ganze Stadt gelaufen und ich habe dort noch ein paar Fotos gemacht.

Sun Voyager ohne Sun
Die Fassade bot eine Art Lichtshow
Hafen von Reykjavik
Rainbow Road

Seit 23:30Uhr sind wir wieder in der Wohnung, ich schreib Blog, Sandra lernt, Christian macht nochmal Pizza und Jojo liest.

Bis morgen!

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