Als ich gestern Abend bei schönem Wetter ins Bett bin, hab ich sogar dran gedacht mal nach dem Wetter für den nächsten Tag zu gucken. 70-100% Niederschlagswahrscheinlichkeit ab 7Uhr. So ist es dann auch eingetreten, als der Wecker um 7:30Uhr geklingelt hat, tröpfelte es. Heißt: heute ging das zusammenpacken nochmal schneller und wir sind schon um 9:15Uhr vom Campingplatz gerollt, allerdings mit einem nass-feuchtem verpackten Zelt. Um erstmal Zeit im warmen und trockenen Auto zu verbringen sind wir um die Halbinsel herumgefahren, auf der wir übernachtet hatten.

Schotterstraße

Schon komisch, denn manchmal hört einfach mitten zwischen Ortschaften die Teerstraße auf und geht als Schotterpiste für ein paar Kilometer weiter, dann kommt irgendwann wieder Teer. Also nicht, wie man es erwarten würde, dass einfach der geteerte Teil am Ende einer Ortschaft auch aufhört. Ich bin ganz froh, dass das nicht mein Auto ist, denn der Unterboden oder der Lack leidet schon bei den Schotterwegen.

Unser erstes Ziel war der Hengifoss am Lögurinn See. Dieser See ist sozusagen das Loch Ness von Island, denn auch hier gibt es Leute die mal ein Monster gesehen haben wollen. Selbst ohne diesem Wissen, haben Sandra und ich schon gesagt, dass das ja aussieht wie Loch Ness, inkl. dem schlechten Wetter.

Litlanesfoss und im Hintergrund der Hengifoss
Weg zum Hengifoss

Um zum Hengifoss zu laufen, parkt man auch am See und läuft dann etwa 2,5km hochwärts. Oben angekommen, wollte ich unbedingt ein Foto einer Freundin nachstellen, die bereits zweimal in Island war. Nur leider habe ich den exakten Stein auf dem sie gesessen ist, nicht gefunden. Wenigstens ein ähnliches Bild habe ich machen können.

Original – https://www.instagram.com/schmidmelii/
Nachgemacht mit anderer Perspektive

Danach ging es zum Snæfellsstofa Visitor Center um uns etwas über die Gegend zu informieren. Auf dem Weg dorthin haben wir sogar Rentiere gesehen. Leider konnten wir sie nicht fotografieren.

Auf dem Weg zum nächsten Ziel Neskaupstaður, einer Stadt am Ende einer Landzunge, hielten wir am Lögurinn See an um Mittagspause zu machen. Wir beobachteten dabei einen Schäfer, der seine Schafe mit dem Quad umhertrieb.

Sie haben schon geguckt, als wir ankamen.

Der Weg nach Neskaupstaður führt durch einen 8km langen Tunnel, welcher erst 2017 fertiggestellt wurde. Blöderweise haben wir das erst auf dem Rückweg bemerkt, denn dann wären wir zumindest eine Richtung über die alte Passstraße gefahren. Naja der Ausflug hat sich jedenfalls gelohnt, denn mittlerweile war hier auch die Sonne raus gekommen und hat die Landschaft schön angestrahlt.

Neskaupstaður
Neskaupstaður

Nachdem die erste Timelapse des heutigen Tages im Kasten war und ein Drohnenakku ebenfalls leer war, fuhren wir wieder zurück nach Reyðarfjöður zu unsrem bereits ausgewählten Campingplatz.

Auf dem Weg zum Campingplatz
Man erkennt, wie viele Schichten ich anhabe. Sonne heißt noch nicht warm 😉

Da das Wetter so toll war, stellte ich während dem Zeltaufbau meine Kamera gleich nochmal auf und machte eine weitere Timelapse. Als das Zelt stand, haben Sandra und ich unsere Essen-Sachen ins Auto gepackt und sind nochmal in den Ort gefahren um noch Fotos (und auch Timelapse) vom Sonnenuntergang zu machen. So verbrachten wir also eine Stunde im Hafen und kochten währenddessen.

Timelapse aufbauen
Mini-Hafen
Sonnenuntergang
Blaue Stunde

Jetzt sitzen wir im kleinen Aufenthaltsraum und ich sichere meine Bilder. Nur in diesem Urlaub haben sich jetzt schon 185GB Foto- und Videodaten angesammelt. Ich freu mich schon aufs aussortieren, gut, dass ich noch Semesterferien habe.

Island #11

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