Wie gestern standen wir um etwa 7:30 Uhr auf, duschten und frühstückten. Mittlerweile sind die Abläufe beim Zusammenpacken geübt und wir haben System, daher geht’s recht flott und wir sind vor 10 Uhr losgekommen.

Sogar zum streicheln blieb noch Zeit 😉

Auf dem Weg zum Haupt-Touri-Stopp Jökullsárlón haben wir einmal vorher an einem Parkplatz angehalten und sind zum Gletscher gelaufen. Ähnlich zu gestern Abend, nur diesmal war der Gletschersee noch größer. Während wir uns dort rumgetrieben haben, sind noch drei andere Leute außer mir mit einer Drohne geflogen. Langsam versteh ich, warum das überall verboten wird. Auffällig ist aber, dass es bisher immer Japaner oder Chinesen sind, obwohl auch genug Amerikaner oder Deutsche unterwegs sind.

Riesen Gletschersee, sogar Zodiac-Touren wurden angeboten
Hier sieht man ein Zodiac, da sind etwa 12 Menschen drauf, nur als Größenvergleich

Dann gings weiter zum eigentlichen Jökullsárlón, hier mündet der Gletscher ins Meer und es treiben immer wieder große Eisschollen vorbei, bzw. manche liegen auch am schwarzen Strand. Leider auch entsprechend viele Touristen.

Eis
Großes Eis
Wir und Eis 😉

Jetzt wars schon 13 Uhr und wir fuhren weiter, denn wir hatten noch eine etwa 4-stündige Fahrt vor uns. Mittagspause war dann in Höfn, wo wir auch nochmal kurz einkaufen waren. Weil das Wetter so toll war und uns jeden Tag der Lachs im Regal so anlächelt, haben Sandra und ich uns dieses Mal sogar eine kleine Packung Lachs für unser Baguette gegönnt. Wir sind ja im Urlaub 😉

Mittagspause in Höfn
kann man schon machen…

Auf dem weiteren Weg zum angepeilten Campingplatz haben wir dann noch ein paar Mal kurz angehalten. Mal ein Drohnen-Stopp, mal eine kurze Pinkelpause.

Die Ringstraße im Süden
Ein verlassenes Haus, im Hintergrund der orangene Leuchtturm
Bzw. eher ein Leuchttürmchen

Gegen 19 Uhr kamen wir dann in Fáskrúðsfjörður an. Auch das Zelt aufbauen geht jetzt echt schnell. Da es hier keinen Aufenthaltsraum gibt, haben wir schnell noch Essen gemacht, bevor die Sonne untergeht und sind jetzt gestärkt für die Nacht. Ich sitz momentan noch im Auto, schreibe den Blog und lade ihn über mobile Daten hoch, denn WLAN gibt’s natürlich auch nicht 😉

Hier stehen wir jetzt 🙂

Achja: Was heute besonders toll war: Endlich sind wir von der Haupt-Touristen-Route weg. Scheinbar fahren nicht so viele Leute einmal ganz um die Insel, denn ab Höfn war wirklich wenig Verkehr und die Straße war wunderschön. Da kamen die Schottland-Einsamkeits-Gefühle wieder auf.

Island #10

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