Von Sandra

Heute Morgen hat es glücklicherweise mal nicht geregnet, da wir aber direkt an der Küste waren und es vermutlich recht kalt war heute Nacht, hat sich wohl Tau gebildet und die Wiese und somit auch unser Zelt waren nass.

Im Hintergrund sieht man das Zelt stehen

Da wir ja keine Dusche hatten, waren wir recht schnell mit frühstücken und aufräumen fertig, wegen der relativ guten Internetverbindung am Handy sind wir aber noch geblieben und Nico hat die Blogs fertig geschrieben und hochgeladen, während ich gelesen habe. Dann gings um ca. 10.30 Uhr endlich los. Unser erster Halt war dann der Ort Ayr, dort wollten wir eigentlich etwas rumschlendern und die letzten Sachen einkaufen.

Ayr

Das war gar nicht so einfach wie zunächst gedacht, da doch die meisten Geschäfte geschlossen hatten. Zu unserer Verwunderung hatte dann aber ein Schuhgeschäft offen… Im Tesco haben wir dann noch ein bisschen was Süßes mitgenommen und sind wieder zum Auto zurück. Der Parkplatz war zum Glück direkt neben der Bucht, sodass es hier recht gemütlich war. An der einzigen schönen Stelle die wir also gefunden haben, gabs dann unsere Brote.

 

Auf dem Weg zu dem Culzean Castle, das wir uns anschauen wollten haben wir dann an einem anderen Castle, bzw. dessen Ruine gehalten (Leider wissen wir den Namen nicht mehr). Die Ruine lag schön an der Küste und man konnte sie ein wenig erkunden. Nico wollte eigentlich auch mit der Drohne ein paar Aufnahmen machen, allerdings hat er sich wegen den Tauben dagegen entschieden.

Dunure Castle (jetzt wissen wir dank Gundi wieder wie es hieß) 😉

Nach diesem Castle lag das Electric Brae auf der Strecke, eine optische Täuschung, die wir allerdings nicht wahrgenommen haben… Eigentlich sollte man beim Abwärtsfahren denken, dass es bergauf geht bzw. anders herum. Aber wie gesagt, wir habens nicht gesehen. Der nächste Halt sollte dann schließlich das Culzean Castle sein, da aber schon fürs Parken Gebühren anfielen, sind wir dann wieder umgedreht.

In dem Ort Girvan haben wir dann auch noch kurz gehalten, da man von dort aus den Aiisa Craig, einen Felsen im Meer gut erkennen kann. Der Ort war wirklich sehr schön und am Strand hat auch Musik gespielt. Dann hat ein etwas verrückt aussehendes Gebäude unsere Aufmerksamkeit erregt. Innen war es dann doch nur ein eher unspektakuläres, kleines Hallenbad. Da haben wir uns dann noch schnell ein Eis mitgenommen…und ich war glücklich dass ich im Urlaub noch mein Eis bekommen hab 😉

Aiisa Craig
Der Hafen beim Aiisa Craig Ort

Unser nächster Halt war schließlich Portpatrick, ein kleiner Ort an der Küste. Hierbei handelt es sich um ein schön zwischen den Felsen gelegenen Fischerort. Es gab einen Leuchtturm und einen größeren Hafen, außerdem auch eine RNLI-Station. RNLI steht für „Royal National Lifeboat Institution“, also eine Rettungsstation. Aus einem Flyer haben wir vor ein paar Tagen erfahren, dass man diese Station auch besichtigen kann, was uns eigentlich in diese Gegend geführt hat. Leider hatte die Station dann aber geschlossen, aber über Infotafeln und in dem geöffneten Touri-Shop konnten wir uns schließlich doch ein bisschen informieren.

Hafen in Portpatrick mit dem Lifeboat

In den Felsen haben wir dann auch eine Art Ruine entdeckt, zumindest gab es einen gemauerten Durchgang, der wie ein Tor aussah. Dort haben wir den Wellen zugeschaut, wie sie über die Felsen geschwappt sind.

Unser letztes Ziel für heute war dann die St. Ninian’s Cave, am südlichen Ende von der Halbinsel „The Machas“. Am Parkplatz angekommen, sind uns erst einmal einige Reisebusse aufgefallen und kurz haben wir auch ein paar Dudelsackmelodien hören können. Der Weg zu der Höhle war dann doch noch eine Meile lang, aber der Weg ging schön durch ein Waldstück.

hat fast was von einem Gruselwald 😉

Nach unserer kleinen Wanderung erreichten wir also die Steinküste und waren dann fast ein bisschen enttäuscht von der Höhle, da sie so klein war. Hier soll vor vielen Jahren St. Ninian, der Bischof von damals gebetet haben, dementsprechend waren wir auch nicht verwundert, dass es sich um einen Pilgerort handelt und viele Kreuze dort abgelegt wurden.

Ninian Cave

Jetzt ging es nur noch zum Campingplatz, der heute viel schneller gefunden war als gestern… Und wir haben sogar richtig Glück, der Platz ist mit 16 Pfund die Nacht nämlich recht günstig, aber dafür super ausgestattet. Außerdem liegt er sehr schön abgelegen zwischen Wiesen, auf denen Tiere grasen. Er erinnert schon ein wenig an eine kleine Farm.

so nass ist unser Zelt immer…

Gut dann wünsche ich euch eine schöne Nacht und bis bald!

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