Hallo, heute darf ich (Sandra) mal den Blog schreiben

Also, nachdem es die Nacht über und heute Morgen etwas länger geregnet hat sind wir länger im Zelt geblieben.

die ganze Wiese steht unter Wasser…

Nach der Dusche und dem Frühstück sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Dabei stellte es sich als etwas schwierig heraus, die richtige Haltestelle zu erwischen an der man aussteigen möchte, da es im Bus leider keine Durchsagen gibt. Nico hat es trotzdem irgendwie geschafft die richtige Haltestelle zu finden. So waren wir dann direkt an der Royal Mile. 

die überfüllte Royal Mile

In Edinburgh findet zur Zeit das Edinburgh Festival statt, deshalb ist auch ziemlich viel los. Überall konnten wir Straßenkünstler sehen von A Capella-Gruppen bis hin zu Feuerspuckern und Sketch-Gruppen war alles dabei. Unser erstes Ziel war dann das Edinburgh Castle. Wir sind nicht rein gegangen, aber auch von außen sah das Castle beeindruckend aus. Leider wurde der Blick auf die Stadt herunter durch Tribünen blockiert die für Zuschauer des Edinburgh Military Tattoo aufgebaut wurden.

Edinburgh Castle

Jetzt haben wir langsam doch etwas Hunger bekommen und sind schließlich die Royal Mile wieder zurückgelaufen und haben nach einem Tesco (Supermarkt) Ausschau gehalten. Nach einer kleinen Pause ging es dann weiter zu Arthur’s Seat. Da sind wir natürlich auch hochgelaufen und der Ausblick von oben auf Edinburgh hinab und auf das Meer war echt super. Da der Weg hinauf doch etwas steiler war als vermutet und wir nicht mehr viel Zeit hatte sind wir dann auch gleich wieder zurück um an unserer gebuchten Ghost Tour teilzunehmen.

Athur’s seat

Also ging es nun die Princess Street wieder hinauf um zum Treffpunkt zu kommen. Dort wurden wir freundlich von den Organisatoren begrüßt und warteten auf die anderen Teilnehmer. Die Ghost Tour, die wir gebucht haben ist eine historische Tour die uns in die Verliese unterhalb der Southbridge führt. Sam unser Stadtführer hat uns zuerst ein paar Infos über alte Foltermethoden im Mittelalter gegeben. Diese wurden natürlich auch vorgeführt 😉 Danach sind wir durch ein paar Gassen gegangen, die in Schottland übrigens „Closes“ genannt werden, weil sie so eng sind. Schließlich ging es Ein paar Treppen hinab bis wir in den alten Verliesen waren. Hier erzählte uns Sam dann einige Geschichten, von denen er beteuerte, dass alle wahr sind. Die Geschichten wählte er passend zu den einzelnen Räumen die früher vor allem als Lagerrräume dienten, bevor sie zu Verliesen wurden und dann nach der Schließung über vierzig Jahre unentdeckt blieben. Da es sich ja um eine Ghost Tour handelt, gab es dementsprechend kein Licht und Sam gestaltete eine spannend erzählte Tour im Kerzenlicht.

Sam – unser Guide der Ghost Tour

Leider war es jetzt schon zu spät um noch ins Scottish Parliament zu gehen, aber wir wanderten noch durch einige schöne Gassen bevor wir dann in einem Chinesen Essen gegangen sind. Die Frühlingsrollen haben uns beiden geschmeckt, aber unsere Hauptgerichte waren nicht so toll. Danach mussten wir uns auch ziemlich beeilen, um unseren Bus zurück zu bekommen. In unserer Hektik haben wir glücklicherweise schnell die richtige Haltestelle gefunden, mussten dann aber trotzdem noch 10min auf den Bus warten. Zum Glück hat es bis dahin auch noch nicht geregnet, aber auf der Rückfahrt hat es dann leicht angefangen. Unser Bus hat dann natürlich ein etwas andere Route genommen, als auf dem Hinweg. So hat Nico über Google Maps die Strecke verfolgt, damit wir die richtige Haltestelle finden. An der Endhaltestelle sind wir dann ausgestiegen und 2-3 Stationen zu Fuß gelaufen und dann zum Zeltplatz zurück. Dummerweise hatte der Bus nur einen kurzen Aufenthalt an der Endstation und ist auf halben Weg an uns vorbeigefahren. Am Zeltplatz sind wir dann auch gleich in den Schlafsack geschlüpft. Der Tag war doch ziemlich anstrengend und den Blog für heute habe ich dann auch erst am nächsten Tag während der Autofahrt geschrieben.

Ein Kommentar

  1. Da habt ihr euch ja das volle Programm gegeben. Kann ich mir vorstellen, dass du den Blog erst am nächsten Tag geschrieben hast. Gibt es auch Bilder vom Edinburgh Festival? Oder war es da schwierig zu fotografieren?

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