Insgesamt fotografiere und filme ich aktuell mit drei Kameras:

  • Sony a77ii
  • GoPro Hero4 Black
  • DJI Mavic Pro

Hier jetzt eine kurze Beschreibung der Werkzeuge:

 

Sony alpha 77II


Seit April 2016 das Herzstück meiner Ausrüstung. Lange Zeit hatte ich schon mit ihr geliebäugelt, aber nie einen wirklichen Grund gehabt sie mir zu kaufen. Welcher Hobbyfotograf braucht schon zwei DSLTs? Nachdem dann feststand, dass ich im Sommer 2016 nach Peru reise, wollte ich also eine zweite Kamera (auch als Backup, falls meine a65 doch den Geist aufgeben sollte). Ein paar Monate hab ich ebay&co beobachet bis ich ein Schnäppchen schlagen konnte. Sie war zwar gebraucht, aber mit unter 1000 Auslösungen und gerade mal ein Monat alt, für mich wie neu 🙂
Der Grund warum eine Sony habe ich bei der Sony alpha65 beschrieben 😉
Nach einem Monat und ca. 2500 Bilder später bin ich sehr begeistert von der a77ii. Sie liegt super in der Hand und der Autofokus ist einfach perfekt. Jetzt habe ich auch die ersten Bilder mal mit höheren ISO-Werten gemacht (ISO 3.200) und bin auch vom Rauschverhalten super zufrieden. Der Dynamikumfang beeindruckt sogar einen Nikon D610-Fotografen 😉

In dem erwähnten Peru-Urlaub war die a77ii (gerade auf Trekkingtour) viel Staub und Dreck ausgesetzt und hat immer tadellos ihren Job erledigt. Vom vielen Tragen mit dem Sun-Sniper Gurt sieht man jetzt eine Stelle an der Kamera, dass dort der Griffgummi abgenutzt ist. Glücklicherweise ist dies links unten bei den Anschlüssen und da hab ich eh nie meine Hand. In London hatte ich sie ja auch fast den ganzen Tag umhängen und leider ist sie mir auch zweimal etwas „unsanft“ an den Ticketdurchlass der U-Bahn gescheppert, außer kleine Kratzer nix passiert. Fazit: ein echtes Arbeitstier 😉

Anfang 2017 habe ich auch mal ein persönliches Review für die a77ii geschrieben, vielleicht wollt ihr das ja auch lesen. 😉


Sony alpha 65

Meine erste DSLT. Jetzt ist die Frage warum ich mich für eine Sony und keine Nikon, Canon, usw. entschieden habe?
Meine erste Kompaktkamera hatte ich (natürlich) auf vielen Ausflügen und Urlauben dabei. Schon immer toll fand ich daran die Funktion der Serienbilder (sie konnte 10Bilder/s ohne AF). Daher dachte ich mir dann, dass es eigentlich toll wäre wenn meine neue “Große” dann auch recht flotte Bildfolgen hinlegt. Da die Sonys keinen klassischen Klappspiegel haben, sondern einen halbdurchlässigen Spiegel, wird so ermöglicht, dass die Kameras selbst im Einsteigerbereich schon Bildfolgen mit bis zu 10Bilder/s hinbekommen.
Deswegen übrigens auch DSLT (Digital Single Lens Translucent) und nicht DSLR (DSL-Reflex).

Der hier verbaute Spiegel ist fest verbaut (klappt also nicht) und leitet ca. 30% des Lichts zu den Autofokus (AF) Sensoren, der rest fällt immer auf den Sensor. Auf dem Foto kann man das ganz gut erkennen:

das grüne in der Mitte ist der Sensor und im halbdurchlässigen Spiegel spiegelt sich das AF-System

Naja diese Technik hat natürlich auch Vor- und Nachteile denen man sich aber bewusst ist, wenn man sich entscheidet ob man eine klassische DSLR oder eben ein Alternativprodukt kauft.

Vorteile:

  • Schneller
  • Weniger bewegliche Teile –> weniger was kaputt gehen kann
  • AF-Sensoren sind nicht „blind“ wenn ein Foto belichtet wird
  • Phasen-AF im Videomodus (deutlich präziser und schneller als der langsame Kontrast-AF den Kameras von Canon/Nikon beim filmen nutzen)

Nachteile: 

  • man „verliert“ immer Licht, heißt man muss mit den Einstellungen nachregeln
  • die Spiegelfolie ist sehr empfindlich, besonders beim Objektivwechsel muss man drauf achten

Ein weiterer Vorteil dieser Technik, wenn dank heutiger Bildbearbeitung nur ein kleiner, ist die Möglichkeit von Schwenk-Panoramas direkt aus der Kamera, wie man das vom Handy auch gewöhnt ist. Seit der tollen Panoramafunktion von Lightroom 6/CC2015 nutze ich die Schwenkfunktion aus der Kamera aber nicht mehr.

Weiterer Vorteil der Sony ist (für mich) der digitale Sucher. Man schaut also nicht wie bei der klassischen Spiegelreflex wirklich durch das Objektiv, sondern man schaut auch im Sucher auf ein Display (dann frei von Spiegellungen, hellem Umgebungslicht,…). Das hat den Vorteil, dass man sich alles mögliche einblenden lassen kann, ich zum Beispiel hab immer die Wasserwage eingeblendet, so erspare ich mir das Horizont-geraderichten in der Nachbearbeitung.

Nach dem Schottlandurlaub im August 2017 habe ich die a65 verkauft, da ich beschlossen habe, dass ich einfach nicht zwei Kameras brauche, außerdem wollte ich das Geld für die DJI Mavic Pro Drohne sparen. Welche ich seit Anfang 2017 besitze.


GoPro Hero4 Black

Naja zur GoPro muss man glaube ich nicht viel sagen, die hat Namen genug 😉 Die Hero4 ist mittlerweile auch meine vierte GoPro und meine erste BlackEdition. Sie hat 2016 meine Hero3+ Silver ersetzt. Auf die BlackEdition bin ich umgestiegen, da ich immer mehr Wert auf die Videoqualität lege. Die Black kann z.B. Videos mit höherer Bitrate und flacherem Farbprofil aufnehmen, so kann man im Post-Processing mehr rausholen.

Außerdem kann die Hero4 Black 120fps (Bilder pro Sekunde) bei FullHD, gerade für die Zeitlupe zwischendurch ganz praktisch 😉 Abgerundet werden die Vorteile der BlackEdition mit dem Punkt, dass die Möglichkeit besteht die Belichtungszeit bei einer Timelapse manuell zu wählen.


DJI Mavic Pro

Meine fliegende Kamera 😉 Mehr dazu gibts auf einer extra Seite.