Nein, Pest hat nix mit der Krankheit zu tun 😉 Früher waren das mal zwei Städte Buda (westl. der Donau) und Pest (östlich der Donau), welche sich 1873 zusammenschlossen, daher also der Name Budapest. Das wars auch schon mit einem kleinen geschichtlichen Ausflug. Auf unserer ungefähr 2,5 Stündigen Tour um 10 Uhr heute Morgen haben wir so einiges mehr erfahren, aber das schreib ich jetzt sicher nicht alles hier 😉 Zusammenfassend lässt sich aber sagen, dass Budapest eine bewegte Vergangenheit hat und man darüber auf jeden Fall so einiges in der Stadt erfahren kann.

Elisabeth Brücke mit Gellért Hill im Hintergrund
auf dem Weg zur St. Stephans Basilika während unserer Tour

Praktischerweise hat unsere Führung auch genau am Parlament aufgehört, welches wir als nächstes besuchen wollten. Wir wussten, dass es um 13:30 eine deutsche Führung gibt und hatten die eigentlich im Visier. Vielleicht waren wir etwas zu optimistisch denn selbst die deutsche Führung morgen früh um 10Uhr war schon ausgebucht. Um unseren Tagesplan nicht vollständig durcheinander zu bringen, haben wir dann lieber eine englische Tour heute um 15:30 Uhr gebucht. Dann hatten wir jetzt noch gut drei Stunden Zeit. Da die Margareteninsel gar nicht weit vom Parlament weg ist, sind wir also dorthin gelaufen.

Panorama aus Sicht der Margareteninsel
Links Fußgängerweg und rechts, nein, kein Radweg sondern ein Jogging Weg

Die Insel ist ein für Budapester beliebter Park mit vielen Freizeitmöglichkeiten und auch einer Joggingstrecke rund um die Insel. Wir sind ein wenig durch die Gegend geschlendert und haben uns in der Sonne etwas ausgeruht. Seit drei Tagen ist auch wieder der öffentliche Schiffsverkehr in Betrieb, heißt wir konnten von der Insel zum Parlament mit einem kleinen Schiff zurückfahren und waren dann pünktlich um 15:30 Uhr im Parlament.

Das Parlament

Dort wird man natürlich erstmal durchgecheckt wie am Flughafen, wobei ich das Gefühl hatte, dass die Offiziere nur attraktive Frauen durchsucht haben, wenn der Metalldetektor gepiept hat. Männer haben sie mehrere einfach durchgewunken… Das Parlament ist sehr beeindruckend und gefühlt ist alles vergoldet. Die Führung war sehr interessant, nur leider war in der Gruppe auch eine italienische Schulklasse, es ging also sehr laut zur Sache.

Blick in Richtung Haupteingang des Parlaments
Sitzungssaal des Parlaments

Jetzt war es schon 16:30Uhr und wir haben als nächstes den Heldenplatz (Hősök tere) angestrebt. Um dorthin zu kommen mussten wir mit der Metro fahren. Die M3 zu unserem Hotel ist nichts Besonderes, aber jetzt war es die M1, welche ungefähr so lang ist wie ein Gelenkbus, aber deutlich schmaler. Entsprechend klein sind auch die U-Bahnhöfe. Und alle sehen gleich aus. Das hat mir sehr gut gefallen, irgendwie ist das der totale Kontrast. Einerseits U-Bahn (= Großstadt), andererseits dieser Mini-Bahnsteig/Bahnhof an jeder Haltestelle.

Mini-U-Bahn-Station
Heldenplatz (Hősök tere)

Am Hősök tere hatten wir dann wieder wunderschöne Sonnenuntergangsstimmung und am angrenzenden Stadtpark kam es zu einer perfekten Spiegelung:

wie das Gebäude heißt weiß ich leider nicht…
Sonnenuntergangsstimmung im Stadtpark

Ihr fragt euch, warum da Lichtmasten stehen? Hab ich mich auch. Das ist die größte künstliche Eisfläche Europas. Zum Glück gabs heute kein Eis, sonst wäre das Foto sicher nicht so toll 😉

Jetzt war die Sonne schon fast untergegangen und es wurde schnell kalt, also sind wir zurück Richtung Innenstadt und haben uns ein nettes Restaurant gesucht und waren heute um mal schon um 20:30 Uhr wieder im Hotelzimmer. Vielleicht auch gut so, denn wir sind beide fix und fertig 😉

Bis morgen zum schon letzten Tag des Kurztrips…

Endstation (für heute ;))

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