Beim letzten Blogeintrag im Januar hatte ich ja gefragt, über was ich als nächstes schreiben soll und ihr habt abgestimmt. „Gewonnen“ hat knapp das „Behind the Scenes – Bloggen im Urlaub“. Dicht gefolgt vom Fotografie- und Timelapseguide. Ich werde wahrscheinlich beides schreiben, aber jetzt fange ich erstmal mit dem Behind the Scenes an. Es sind zwei Teile, den ersten gibt’s jetzt und der zweite wird nächsten Sonntag online gehen, also nicht vergessen vorbei zu schauen 😉

 

Warum blogge ich überhaupt und wie kam es dazu?

Das werde ich öfter gefragt. Warum mache ich mir die Arbeit und schreibe im Urlaub jeden Tag ungefähr eine Seite am PC und stell das ganze dann auch noch online?

Angefangen habe ich damit eigentlich schon 2008 mit 16 Jahren. Also noch bevor Facebook so wirklich populär wurde, hatte ich das Bedürfnis bestimmte Dinge mit anderen im Internet zu teilen. Mein damaliger Blog hieß „Na, was gibt’s neues?“, angelehnt an einen Klassenkammeraden, der mich immer mit „Na, Nico, was gibt’s neues in Sachen [irgendein Thema einfügen]“ gegrüßt hat. Den Blog mit seinen Stolzen 23 Einträgen gibt es übrigens noch: http://tooltime24.blogspot.de/ Das Internet vergisst nie 😉

letzter Blogeintrag vom 12. August 2008…

Dann wurde Facebook langsam groß und der Blog ist damit gestorben. Als ich 2014 dann relativ spontan für 2,5 Wochen einen Roadtrip durch die USA geplant hatte, war ich von den immer mehr werdenden „Travel-Vlogs“ auf YouTube angetan und dachte mir, das könnte ich doch zumindest in schriftlicher Form mal wieder ausprobieren. Also habe ich den neuen Blog „Nico goes America“ angelegt, den Link so weit verbreitet wie ich konnte und dann im Urlaub jeden Tag was geschrieben. Sogar an ganz einfachen Vlogs (Videoblogs) habe ich mich probiert (Link zu YouTube). Die Resonanz war viel besser als ich erwartet hatte und es haben auch viel mehr Personen gelesen als ich dachte, damit war die Motivation fürs Bloggen im Urlaub geboren. Mit erstellen dieser Website, habe ich dann den „Nico goes America“ Blog hierher importiert. Daher gibt’s die America Blogs jetzt auch hier (<– Link) zu lesen.

Aprospos Vlog: In Malaga 2015 habe ich es dann mal mit nur Vlog probiert und jeden Abend ein etwas aufwendigeres Video geschnitten und über Nacht hochgeladen. Die Vlogs gibt’s hier.

es war dunkel und ich hatte kein Weitwinkelobjektiv, also musste ich mir was einfallen lassen, wie ich die Kamera weiter weg bekomme 😉

Was ist dann also jetzt der Grund? Einfach gesagt: Du! Wenn das hier keiner lesen würde, würde ich das sicher nicht schreiben, aber so weiß ich, dass ich andere Menschen an meinem Urlaub oder meinen Erfahrungen teilhaben lassen kann und das motiviert sehr. Das ist der eine Grund. Zum anderen ist es auch für mich schön, wenn ich nach ein paar Jahren nochmal nachlesen kann, wie das denn genau war. Schließlich weiß ich jetzt nicht mehr so genau, was an den Tagen in den USA vor 4 Jahren so alles passiert ist. Ich denke jeder erinnert sich gerne an einen Urlaub zurück und so habe ich die Möglichkeit meine Erinnerungen immer wieder aufzufrischen.

 

Was habe ich im Urlaub alles dabei?

Meine Fotos mache ich meistens mit meiner großen Kamera, der Sony a77ii. Dazu habe ich immer noch die GoPro dabei, zum einen natürlich für Fotos und Videos in sehr rauen Bedingungen oder für Zeitlupen Videos, denn die GoPro Hero4 kann 120fps bei FullHD, was also für eine 4-fach Zeitlupe reicht.

gesamtes Gepäck für 3 Tage Malaga

Um die ganzen Bilder zu verarbeiten und natürlich den Blog zu schreiben, darf mein Laptop nicht fehlen. Auch wenn mein Lenovo T510 schon ca. 8 Jahr alt ist, tut er seinen Dienst noch sehr gut. Zwar ist er groß und schwer, aber der Akku hält immernoch gute 4 Stunden und das Teil ist super robust. Wenn ich denke, dass der z. B. beim Trekking in Peru den ganzen Tag mit Seilen an einem Esel durch die Anden gewandert ist und nachts bei Frost im Zelt lag und er noch nie irgendwelche Zicken gemacht hat. Er war mit mir schon in den USA, Malaga, Berlin, Peru, London, Schottland und ist jeden Tag mit in der Uni. Ich könnte Blog natürlich auch auf dem Handy oder Tablet (was ich aber nicht habe) schreiben, aber da hab ich dann das Problem, dass ich die Bilder nicht ordentlich sichern kann, da der Speicherplatz einfach fehlt (2,5 Wochen Urlaub in Schottland waren z. B. 200 GB).

Hier schaue ich mir gerade eine Videosequenz an die ich gefilmt habe. Wer den elektronischen Sucher nicht kennt, denkt sich auch „was fotografiert der denn da“ 😉

So, jetzt wisst ihr warum und was ich alles dafür brauche. Wie ich beim Blogschreiben vorgehe, wie ich meine Bildmengen verwalte und was sonst noch für Probleme auftreten können, erfahrt ihr nächstes Wochenende in Teil 2 🙂

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