Hier ist wieder Sandra!

Heute Morgen hat es glücklicherweise nicht geregnet, aber mit dem stärkeren Wind gestaltete sich das Einpacken des Zeltes als schwieriger wie zunächst erwartet. Nachdem dann alles eingepackt war gings auch schon los.

In Fort George angekommen, sind wir erst kurz ein bisschen rumgelaufen, nachdem aber klar war, dass man nicht viel sehen kann, haben wir uns entschlossen auch innen mal rein zu schauen. Fort George ist eine Militäranlage die ursprünglich gebaut wurde um die Briten vor den Highlandern zu schützen.

Zweite Brücke ins Innere von Fort George

Es war interessant zu sehen in welchen Verhältnissen die Soldaten damals gelebt haben. Zufällig haben wir auch einen kurzen Vortrag mitbekommen, der recht nett gestaltet war. Auch heute wird Fort George noch als Militärstützpunkt benutzt und so konnte man nicht alle Bereiche betreten.

Das Große Magazin mit nicht mehr ganz echten Pulverfässern 😉

Der schönste Platz war jedoch sowieso auf der „Mauer“, da Fort George auf einer Landzunge liegt und man schön auf das Meer sehen konnte. Angeblich kommen hier auch häufig Delfine vorbei, wir haben aber leider keine gesehen… Nico hat sich dann auch dazu entschlossen eine kleine Timelapse zu machen, wir sind schon darauf gespannt 😉

 

Nachdem wir doch länger als geplant in Fort George geblieben sind, ging‘s jetzt auch gleich weiter nach Foyers, einen kleinen Ort von dem ich im Reiseführer gelesen habe. Da ich so quasi alles was mit Wasser zu tun hat gern habe, mussten wir natürlich die Wasserfälle dort anschauen. Die Fahrt dahin war aber ein bisschen länger und so blieb viel Zeit die Natur um sich herum zu bestaunen. An dem ersten Loch das wir hier in Schottland gesehen haben gab es leider keine Möglichkeit zu halten, um Fotos zu machen, aber glücklicherweise verlief unser Weg weiter über einen Hügel. Hier gab es dann eine Haltemöglichkeit und Nico hat echt schöne Bilder von Loch Mhor machen können.

Loch Mhor

Dann ging es weiter zu Foyers zu den Wasserfällen. Der Ort liegt schon ganz nah an Loch Ness und wir konnten schon ein paar Blicke darauf werfen. Im Ort angekommen haben wir zunächst keinen Parkplatz gefunden und mussten etwas weiter bergab parken. Über einen kleinen Weg durch den Wald ging es dann zu den Wasserfällen, wobei sich herausstellte, dass es eigentlich nur einen Wasserfall gibt. Dieser lag jedoch sehr schön und mit dem leichten Nieselregen entstand eine super Atmosphäre. Als wir dann zurückgingen hat es dann stärker angefangen zu regnen.

Der Straßenverlauf lief nun parallel zu Loch Ness und man konnte immer wieder kurz durch die Bäume spitzen und erkannte das Loch. Von Parkbuchten war aber kaum was zu sehen. Ich war fast schon ein wenig enttäuscht, da der Reiseführer die östliche Seite des Lochs, auf der wir auch waren als die schönere beschrieb. Irgendwann kamen dann aber auch Parkplätze mit einem schönen Ausblick, wir haben uns dann auch entschlossen an einem dieser Plätze Halt zu machen um unsere Sandwiches zu essen. Also haben wir uns rausgesetzt, ein paar Fotos gemacht, angefangen zu essen und aus dem Nieselregen wurde starker Regen, sodass wir uns schließlich doch ins Auto verkrümelten. Aber immerhin haben wir ein paar schöne Bilder gemacht.

Kurze Pause vor dem nächsten Regen am Loch Ness

Nun ging es weiter zu unserem Campingplatz, der liegt in Dingwall. So sind wir also noch das letzte Stück von Loch Ness entlanggefahren und haben auch auf der weiteren Fahrt immer mal wieder ein paar Bilder von der Umgebung gemacht. Da wir heute schon recht früh um halb sechs angekommen sind, haben wir erstmal das Zelt aufgebaut und gegessen. Gerade waren wir noch etwas spazieren und haben uns die Küste angesehen, leider nur in größeren Abstand und mit Bäumen im Weg, da wir den Fluss nicht überqueren konnten.

Die Eisenbahn neben dem Campingplatz

Aber ich hab zumindest ein paar Testbilder machen können, da ich mich noch ein bisschen ausprobieren muss und noch nicht so super tolle Bilder, wie Nico mache. Der hat auch nochmal kurz die Drohne ausgepackt und ist über die Küste geflogen. Jetzt sitzen wir im Zelt, ich schreibe Blog und Nico plant den nächsten Tag.

Bis demnächst!

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