Heute hört ihr mal wieder was von Sandra!

Heute Nacht hat Nico endlich eine Sternen-Timelapse machen können, da der Himmel nachdem wir aus dem Pub kamen (ca. 0 Uhr) noch ziemlich klar war und man Sterne sehen konnte. Um vier klingelte dann der erste Wecker und Nico hat die Kamera wieder ins Zelt geholt, allerdings ist die Linse etwas beschlagen.Zum Glück konnten wir schnell wieder einschlafen und noch bis ca. halb neun vor uns her schlummern. Als wir dann aufstanden, war der Blick auf die Küste einfach genial und da die Kamera in Reichweite war hab ich gleich noch ein Foto gemacht.

ja meine Haare sehen fettig aus, ist ja auch beim aufstehen 😉

Leider hat sich Nico nicht das Passwort vom WLAN gemerkt und daher konnte er den Blog noch nicht hochladen. Danach ging es dann auch gleich los.

Unser Plan war, dass wir zuerst über Ullapool fahren, dort kurz einkaufen (v.a. Brot und neue flache Teller) und danach weiter zu den Falls of Measach. In Ullapool angekommen, fing der abenteuerliche Teil unseres Tages an. Nachdem Nico im Zickzack durch den Ort gefahren ist haben wir dann endlich den Tesco gefunden um einkaufen zu gehen. Sonst war der Ort nicht besonders interessant, aber wir haben einen schönen Platz gefunden um zu essen. Danach ging es auch gleich weiter. Die Straße die wir entlang gefahren sind verlief nicht direkt an der Küste und wir haben vor allem eine bergige Landschaft um uns herum. Natürlich war auch ab und an ein Loch zu sehen, allerdings haben wir nicht mehr angehalten um Fotos zu machen. Als wir dann nicht mehr so viel um uns geschaut haben, sind wir in ein längeres Gespräch verfallen und haben dummerweise die Abfahrt zu den Falls of Measach verpasst. In Contin meinte Nico dann, dass wir eventuell falsch gefahren sind.  Da Contin nur ca. 30 Meilen von Inverness entfernt liegt haben wir also eineinhalb Stunden vertrödelt… (hin und zurück) Auf der Rückfahrt haben wir dann tatsächlich die richtige Abfahrt genommen, allerdings ging dann das Misere schon weiter. Wir sind schon wieder an den Falls vorbeigefahren. Nachdem wir dann kurz gegoogelt haben wie die denn aussehen, haben wir beschlossen, dass es sich nicht lohnt wieder zurückzufahren. Also ging es weiter.

Für heute war nach den Falls noch geplant an der Gruinard Bay vorbeizufahren, denn dort soll es angeblich rosafarbenen Sand geben. Außerdem wollten wir nach Gairloch, um eine abzweigende Straße nach Melvaig zu nehmen, wo es einen schönen Leuchtturm gibt. Von Gairloch sollte es dann noch ein Stück weitergehen, um in Redpoint den Strand anzuschauen.

Zum Glück haben wir dann auch auf Anhieb die Gruinard Bay gefunden, allerdings war der Sand nicht wirklich rosafarben. Genau genommen hieß die Bay aber auch Little Gruinard Bay, deswegen sind wir nach kurzem Aufenthalt noch ein wenig weitergefahren. Wir sind dann Richtung Opinan gefahren, ein Ort an der Landspitze neben der Bay. Auf halben Weg haben wir dann nochmal Strand gesehen und angehalten. Ein Schild wies darauf hin, dass es einen kleinen Rundweg mit 3,5 km Länge gibt. Nach kurzer Diskussion haben wir uns entschieden den entlang zu wandern, denn eigentlich war unser Plan von Anfang an, dass wir auch mal wandern gehen, um ein bisschen von der Natur selbst zu erkunden. Wir planten ca. eine Stunde für die Strecke ein. Anfangs war der Weg auch noch ganz ok, aber unser abenteuerlicher Tag ging dann natürlich noch weiter. Mit der Zeit wurde der Weg immer matschiger, sodass wir teilweise sogar knöcheltief eingesunken sind. Zum Glück haben wir ja wasserfeste Schuhe 😉

trotz Matsch war es landschaflich schon schön 🙂

Dann wurde der Weg immer schmaler und war irgendwann quasi verschwunden. Glücklicherweise gab es jemanden der nach dem letzten Regen ebenfalls diesen Weg eingeschlagen hat und so konnten wir den Fußspuren folgen. Auf der Spitze eines Hügels haben wir kurz Rast gemacht und Nico ist mit der Drohne geflogen. Leider haben wir zu spät festgestellt, dass es jetzt soweit ist: Die Mücken haben uns ins Visier genommen und nicht mehr aus den Augen gelassen! Die nervigen kleinen Viecher fliegen einem überall hin, landen und dann fängt es an zu jucken. Wir hatten zum Glück Autan dabei ich hab es an meiner Hand getestet, aber wirklich funktioniert hat es damit auch nicht. Also haben wir uns dann ein wenig beeilt, was gar nicht so leicht ist, wenn man über den moorigen Boden hinwegspringen muss. Nachdem wir dann am Parkplatz wieder ankamen, waren da schon wieder Mücken und wir sind schnell ins Auto und weitergefahren.

Kleine Mückenviecher…

Nach Gairloch war es dann nicht mehr so weit, aber dort in der Nähe haben wir uns einen schönen, an der Küste gelegenen Zeltplatz gesucht, haben das Zelt aufgeschlagen und gegessen. Nico ist noch mit Postkarten-Schreiben beschäftigt und ich hab jetzt den Blog geschrieben. Jetzt werden wir noch den nächsten Tag planen und dann schlafen. Hoffentlich klappt morgen dann alles wieder etwas besser.

Bis demnächst!

mit dem kleinen versehentlichen Abstecher Richtung Osten….

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