Diesmal zwei Tage auf einmal, da nicht viel passiert ist. Gestern (Sa, 27.08) hatten wir nichts vor und haben uns in Huaraz ausgeruht. Bis auf einmal Geld holen und Abends Essen gehen war ich auch nicht draußen und habe eigentlich fast den ganzen Tag mich um die Blog Einträge der Trekkingtour und die Bilder gekümmert. Obwohl ich die Bilder recht klein gemacht habe, braucht das hochladen hier ewig…
 
David und Lukas sind mal kurz mit dem Auto durch Huaraz gekurvt und haben sich noch das ein oder andere angeguckt, aber ich hatte da keine Lust und hab lieber in Ruhe gepackt und mich ausgeruht.
 
Erst hieß es 20Uhr gibt’s Essen. Dann kam um 20 vor 8 Antonio und meinte, dass wir jetzt Essen gehen. Wir waren überrascht, weil wir dachten, dass selber was gekocht wird und vor allem erst um 8. Aber Antonio meinte, dass es besser ist, wenn wir jetzt gehen, damit wir später keinen Stress mit dem Bus kriegen. Da wir nicht genau wussten wo wir essen gehen sind wir erstmal in die Stadt gelaufen, Antonio hat uns zu einem Restaurant geführt, was dann allerdings zu teuer war. Dann meinte er, wir können ja auch in irgendein anderes gehen, da war er gestern auch. Er lief voran und überquerte die 4-spurige Straße. Dann gingen wir ein Stück auf der anderen Seite in die gleiche Richtung und Antonio steuerte wieder auf die Straße zu. Ich dachte „hä, warum gehen wir jetzt wieder rüber?“ Dann hält da einfach ein Auto an (kein Taxi, kein Schild, ein ganz normales Auto) Antonio wechselt drei Worte mit dem Fahrer und macht die hintere Tür auf und meint „einsteigen“. David, Lukas und ich schauten uns verwundert an und falteten uns zu dritt im laufenden Verkehr auf einer zweispurigen Straße auf die Rückbank.
 
Wir fuhren vielleicht zwei Minuten, dann waren wir am Restaurant. Antonio wollte keine Zeit verlieren und da is das so üblich, dass man einfach ein Auto von der Straße nimmt, hier fahren eh fast keine Leute privat^^ für die zwei Minuten Fahrt zahlte er 3 Soles (ca. 0.80€). Echt witzig, ich war immernoch perplex als wir aus dem Restaurant wieder raus sind, weil es voll war. Also sind wir ein Stück zurück zu einem anderen Restaurant gelaufen, bei dem wir schon die anderen zweimal als wir in Huaraz Essen waren gegessen haben. Ich war also zum dritten Mal Essen und das dritte Mal in diesem Restaurant und musste mir zum dritten Mal die Speisekarte von David übersetzen lassen… Aber man muss sagen, dass es dort eine riesen Auswahl an Speisen gibt und man auch 10x hingehen kann und jedes mal etwas anderes nimmt.
Getreu dem Motto #ichfotografiereauchmeinessen habe ich alle drei Mal mein Essen fotografiert:
Do, 18.08, der Abend vor dem Trekking:
 

 

 
Fr, 26.08, der Abend nach dem Trekking:
 
 
Sa, 27.08, gestern Abend:
 
 
Gekosten hat es immer mit Getränk um die 28 Soles (7,60€), für eine solche Portion also echt super.
So genug vom Essen, sonst wird das hier noch zum Food-Blog.
Wir sind dann also zurück, haben fertig gepackt und Huan (der Freund von Antonio, der auf das Haus aufpasst, wenn Antonio nicht da ist) hat uns zum Busbahnhof gebracht. Dort waren wieder ein Haufen Menschen, aber kaum Chaos. Zumindest wenn man spanisch kann und die Durchsagen versteht, alleine wäre ich hoffnungslos überfordert^^ Nach ungefährt 45Min waren kam dann um 22:50Uhr unser Bus, wir gaben unser Gepäck ab und stiegen ein. Jetzt der Schock: wir wollten eigentlich wieder so einen komfortablen Bus wie also wir nach Huaraz gefahren sind, jetzt war das aber nur ein normaler Bus mit leicht erweitertem Sitzabstand und etwas weicheren Sitzen, also nix mit gemütlich schlafen legen die 7 Stunden Fahrt. Ein bisschen haben wir schon geschlafen, aber trotzdem fühlten wir uns wie Matsch als wir am Busbahnhof in Lima ankamen.
 
Ich glaube mein Haut war so fettig, da hätte ich ein ganzes Brotlaib mit beschmieren können. Dann sind wir also schnell mit einem Taxi zum Flughafen. 15Min Fahrt im Renntaxi für 20 Soles. Also der Fahrstil ist echt heftig, sobald sich eine gerade so autobreite Lücke auftut, wird diese ausgenutzt um schneller vorwärts zu kommen als die anderen, egal ob man dafür aus einer zweispurigen eine dreispurige Straße macht oder eben in den Gegenverkehr ausweicht, Hauptsache man ist schneller als der Rest.
 
Am Flughafen angekommen haben wir uns erstmal versucht frisch zu machen, was gefühlt aber nicht so viel gebracht hat. Dann gings zum Check-In. Dort meinte der Angestellte, dass ich den Drohnenkoffer nicht mit als Handgepäck nehmen kann, denn Metallkoffer sind nicht erlaubt. Ähm ja und was jetzt? Zum Glück hat er dann angeboten, dass man es als empfindliche Fracht als zusätzliches Gepäckstück aufgibt, das kostet zum Glück nichts. Na gut umso besser, jetzt muss ich den Koffer nicht mit mir rumschleppen. Bin ja mal gespannt ob sie auch ankommt.

 

Jetzt sind wir erstmal was frühstücken gegangen und ich habe den Blog bis hierher geschrieben. Jetzt geht’s weiter zur Handgepäck-Kontrolle. Bis später!
 
Handgepäckkontrolle: check. Dieses Mal habe ich sogar an alles gedacht und musste nicht extra kontrolliert werden 🙂 Jetzt warten wir, dass wir boarden dürfen. Weiter gehts dann im nächsten Blog 🙂

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