Mein größtes Problem gestern Abend war: ich hab nur mein Handy zum wecken dabei, wenn das jetzt aber genau die eine Nacht ist, in dem es abstürzt und der Wecker morgens nicht klingelt… Also hab ich mir was einfallen lassen: ich hab mir in Outlook eine Erinnerung eingestellt, als Weckton ein Lied genommen und den Laptop die Nacht durchlaufen lassen. Mein Handy hat aber funktioniert 😉 beim ersten Wecker klingeln saß ich vor Aufregung senkrecht im Bett. Jetzt geht’s los 😀
Mit der S-Bahn zum Flughafen, Koffer aufgegeben, ne Runde spazieren gegangen und dann durch die (ich dachte) letzte Kontrolle. Nix da, da der Flug nach Amerika geht, gibt’s nach der ersten Durchleuchtung noch eine zweite, bevor man den eigenlichen Boarding-Counter erreicht… Weil ich als Alleinresender natürlich so verdächtig aussehe, haben sie mich gleich mal ganz durchgecheckt, also wieder Rucksack halb auslehren, Hosentaschen, Gürtel und Schuhe… dann in so einen Ganzkörperscanner (die Dinger die vor ein Paar Jahren so Schlagzeilen gemacht haben). Danach noch Sprengstoffabstriche an mir und meinem Gepäck. Alles clean und ich durfte den Raum wieder verlassen, zum 3tten Mal meinen Reisepass vorzeigen  und mich dann endlich zu den anderen Fluggästen gesellen, die schon im Wartebereich waren.
Im Flugzeug war ich erstemal froh, dass es so modern war, dass jeder Passagier seinen eigenen Bildschrim hat, aber das was man mit dem Ding anstellen konnte… ich war sprachlos. Allein auf deutsch hatte man die Auswahl zwischen bestimmt 20-30 Filmen und auf englisch waren es sicher über 50, alles kostenlos. Dazu kommen ein paar TV-Serien und n haufen Musikalben. Sogar, während dem Film gucken, die Flugroute auf der Weltkarte hat funktioniert.
Dann Umsteigen in Atlanta, dem größten und verkehrsreichsten Flughafen der Welt. Kurz gesagt: Es ging viiiel besser als ich dachte. Die Immigration, wo im Internet die totale Panik verbreitet wird, dass das so lange dauert, ging ruck-zuck, jetzt haben die alle 10 Fingerabdrücke und noch ein Foto von mir. Und mir wurden insgesamt von STR bis LAS bestimmt 3x die gleichen Fragen gestellt: Grund der Reise, Drogen dabei? Usw…
Da Atlanta so groß ist, muss man von einem zum anderen Gate mit einer Art S-Bahn fahren, is aber super gut beschildert und man merkt gar nicht wir groß das ganze eigentlich ist.
Dann die größte Aufregung: ich hatte ja noch keinen Sitzplatz für den Anschlussflug ATL-LAS, sondern nur einen Seat Request. Nach und nach stiegen die Leute in den Flieger und mein Name tauchte einfach nicht in der „Cleared List“ (also die die auf der Warteliste standen und mitfliegen dürfen) auf. Ca. 10Min vor Abflug wurde ich dann noch aufgerufen und durfte als Vorletzer doch noch mitfliegen J

In Vegas war dann alles ganz einfach. Gepäck holen, den Bussteig suchen, mit dem Bus in Hotelnähe, einchecken und dann ausruhen 😀 dann noch schnell rausgegangen und mir endlich n orginal Dr. Pepper gekauft und den Vlog gedreht. Jetzt sitz ich im Zimmer und guck Fast&Furious auf ner Röhrenglotze^^

Ein paar neue Fotos gibts auf Picasa.

3 Kommentare

  1. Jaja, diese lustigen Immigration-Fragen:
    "Führen Sie Drogen mit?" – Klar, wieviel brauchen Sie?
    "Waren Sie schon mal wegen Geisteskrankheit in Behandlung?" – Nö, oder zählt Schizophrenie als Geisteskrankheit?
    "Wollen Sie den USA Schaden zufügen?" – Auf jeden Fall, morgen um 8 sprenge ich die Space Needle mit den 5kg C4, die ich im Koffer versteckt hab!

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